1. Analyse statt Aktionismus
Bevor der erste Pinselstrich gesetzt wird, zählt eine ehrliche Bestandsaufnahme. Welche Bereiche haben das größte Potenzial zur Wertsteigerung?Oft sind es Bäder, Böden und Küchen, die den ersten Eindruck und die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Auch Lichtverhältnisse, Raumaufteilung und energetische Aspekte spielen eine zentrale Rolle.
Wichtige Fragen vor dem Start:
- Welche Investitionen zahlen sich nachweislich aus?
- Welche Arbeiten erhöhen den emotionalen Wert für potenzielle Käufer?
- Welche Maßnahmen sind steuerlich oder energetisch förderfähig?
2. Design trifft auf Funktion
Smarte Sanierungen bedeuten nicht Luxus um jeden Preis – sondern gezielte Modernisierung mit Sinn für Ästhetik und Effizienz.Ein einheitliches Farbkonzept, hochwertige Materialien und kleine architektonische Eingriffe (z. B. offene Grundrisse oder neue Fenster) schaffen eine zeitgemäße Atmosphäre, die Interessenten emotional anspricht.
„Eine gelungene Sanierung ist dann erfolgreich, wenn sie sich nicht aufdrängt, sondern den Charakter der Immobilie neu interpretiert.“– Lukas Meier, Mainstein Immobilien
3. Wertsteigerung in Zahlen
Unsere Erfahrung zeigt: Bereits 10.000–30.000 € gezielt investiert, können den Verkaufspreis um ein Vielfaches erhöhen.Ein Beispiel aus Würzburg: Eine 75 m² große Altbauwohnung erzielte nach einer 4-monatigen Sanierung einen 25 % höheren Verkaufspreis – durch modernes Lichtkonzept, neue Böden und eine optimierte Raumaufteilung.

